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Leistungskraft österreichischer Krankenanstalten

Eine aktuelle Studie von Philips Austria, die am gesundheitspolitischen Forum in Alpbach präsentiert wurde umfasst Kennzahlen des Krankenanstaltensektors und erstmals österreichweite Prognosen des Finanzbedarfs von Krankenhäusern bis 2030.


Zehn Schlüsselindikatoren und vier Headline-Indikatoren wurden identifiziert, die neben Zugang und Qualität auch die Effizienz der Krankenanstalten erfassen. Im EU-Vergleich ist die stationäre Versorgung in österreichischen Krankenhäusern überdurchschnittlich gut ausgebaut und – wie auch in der Eurozone – wächst sie anteilig an den gesamten Ausgaben. Die stationäre Versorgung inklusive Ambulanzen kostete Österreich 2017 14,8 Mrd. Euro. Gemessen an den gesamten Gesundheitsausgaben in Österreich ist der Anteil der stationären Versorgung hoch und stieg in den letzten zehn Jahren sogar leicht. Der Ausgabenanteil für ambulante Versorgung ging zurück, obwohl er in der Eurozone deutlich anstieg. Fazit der Studie: Der Finanzbedarf wird von 12,8 Mrd. Euro (2017) auf 24,6 Mrd. Euro (2030) steigen – damit werden sich die Ausgaben für die stationäre Krankenversorgung nominell verdoppeln. Insbesondere zwischen 2025 und 2030 beschleunigt sich die Entwicklung.


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