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Chirurgen legen Hand an


Wenn die Augen zu fühlen beginnen, dann lernen die Hände sehen – unter diesem Motto startet der neue Workshop „Anatomic Modelling for Surgeons“ in Wien. Mediziner lernen hier die verschiedenen Prinzipien der plastischen Formgebung und erfahren mehr über die Morphologie der menschlichen Körperteile. Schritt für Schritt wird eine Büste getöpfert, die besonders für Schönheitschirurgen neue Zugänge zu Formen, Perspektiven und ganzheitlicher Körperwahrnehmung eröffnet. Während die klassische medizinische Ausbildung einst stark von Anatomie und Morphologie geprägt war, kam es im Zuge der wissenschaftlichen Entwicklung immer mehr zu einer Verschiebung zugunsten von Histologie, Elektronenmikroskopie und Biochemie. Dabei sind das musische Erkennen von Formen und die haptische Erfahrung oft ein wenig auf der Strecke geblieben. Dieser Zugang ist nicht für alle Mediziner von gleicher Bedeutung. Insbesondere für Allgemeinchirurgen, Plastische Chirurgen, Kieferchirurgen, Dermatochirurgen oder Ästhetische Chirurgen ist die Biochemie weniger, die Morphologie jedoch sehr wichtig.

„Für mich war es eine tolle Erfahrung blind zu malen und damit nicht zu sehen, sondern viel mehr zu spüren, was meine Hände tun. Die Züge wurden viel weicher. Tasten ist normalerweise eine Qualität, der ich so sicher vertraue, ohne mir weiter Gedanken zu machen. Jetzt achte ich viel mehr auf Formen und gehe bewusster damit um“, erklärt ein Teilnehmer des letztjährigen Workshops.
Nächster Termin: 15. bis 18. Dezember 2011, Wien
www.surgery-art.com

Foto: Alice Schnür


Ärztliche Direktion (Vollzeit) Bewegungs- und Stützapparat

OptimaMed Rehabilitationszentrum Aspach; 5252 Aspach [zur Ausschreibung]

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Primararzt/Ärztin für Innere Medizin

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